Förderung ist genehmigt, doch das Geld steht noch nicht zur Verfügung

Elektroautobesitzer brauchen Geduld. Das habe ich inzwischen gelernt. Aber es ist ja eigentlich auch ganz gut, dass Leben ein wenig entspannter anzugehen. Doch nicht immer habe ich diese Ruhe. Vor kurzem schrieb ich, dass ich schon seit 76 Tage auf meine finanzielle Förderung für das Auto warte, die jedem Leasingnehmer oder Käufer eines Elektroautos zusteht – und die eigentlich ein Ausgleich für die hohen Anschaffungskosten sein soll. Nun sind es schon 79 Tage, aber inzwischen gibt es Erklärungsversuche des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft (BAFA).

Renault-App funktioniert nicht

Es ist 4 Uhr 27 am Morgen und ich will Schnee und Eis schon langsam wegtauen lassen, bevor ich die Wohnung verlasse. Doch heute ist die App offenbar eingeschneit.

Seit 76 Tagen warte ich auf meine E-Auto-Prämie

Mit der E-Auto-Prämie wird die Anschaffung eines Elektroautos gefördert. Sie ist ein Ausgleich für den höheren Anschaffungspreis. Doch das ist in vielen Fällen Theorie. Denn die Prämie wird erst nach dem erfolgten Autokauf ausgezahlt. Und eine zeitliche Prognose, wann das geschieht, gibt es nicht.

Seit fünf Wochen warte ich auf das Fördergeld

Der Bund fördert Elektroautos derzeit mit 6.000,00 Euro. Das Geld kann allerdings erst nach der Zulassung beantragt werden. Das Risiko, ob die Förderung genehmigt wird, und die Wartezeit auf das Geld bleibt also beim Autobesitzer bzw. Leasingnehmer. Mein Antrag ging am 29.10.20 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ein.

Die ersten 1.000 Kilometer sind erreicht

Auf der Rückfahrt von Halle gibt es plötzlich eine vierstellige Zahl: Die ersten 1.000 Kilometer in einem Elektrofahrzeug liegen hinter mir. Und noch immer ist die Bilanz sehr positiv.

Gestern war mein Zoe noch allein – heute gab es gleich zwei weitere Elektroautos in der MDR-Garage

Elektroautos sind auf dem Vormarsch. Gestern stand mein Zoe am Abend noch ganz allein in der Tiefgarage. Auch tagsüber war kein anderes Elektroauto zu sehen. Heute gab es tagsüber zwei ID.4 – der eine von einer Kollegin – in der Tiefgarage. Ich freue mich, dass immer mehr Mitbürger – und Kollegen – von Benzin und Diesel auf Elektrobetrieb umsteigen.

Verbrauch meines Zoe sinkt – liegt das am Fahrstil?

Der Verbrauch meines Zoe sinkt. So geht es aus dem elektronischen Fahrtenbuch hervor, welches ich führe. 18 kWh /100 km zeigt die App beim vierten Laden an. Laut Hersteller liegt der durchschnittliche Verbrauch bei 17,2 kWh / 100 km. Liegt das daran, dass ich lerne mit einem Elektroauto zu fahren und meinen Fahrstil anpasse? Das wird die Auswertung der nächsten Ladevorgänge zeigen.

Skeptiker fragen mich: „Gibt es denn genug Ladesäulen?“

Es ist eine Frage, die ich jetzt immer wieder höre: „Gibt es denn genug Ladesäulen?“ Ich antworte dann immer: „Ja, allerdings braucht Deutschland bald mehr und zwar an den richtigen Stellen.“ Ladesäulen müssen an Arbeitsplätzen, Wohngegenden, Einkaufszentren, Restaurants und Schnellladesäulen entlang den Autobahnen aufgestellt werden. Übrigens: Auch die Preise für den Strom sind konkurrenzfähig. In Leipzig gibt es den Strom für Elektroautos beispielsweise gratis.