MDR wird Ladesäulen aufstellen

Ich bin beruhigt. Mein Arbeitgeber wird im nächsten Jahr Ladesäulen für Elektroautos auf dem Betriebsgelände aufstellen. Ein Teil davon steht exklusiv dienstlichen Fahrzeugen zur Verfügung, drei Säulen können für private Elektrofahrzeuge von Mitarbeitern genutzt werden. Exzellent. Dann kann ich meinen Wagen auch ohne Probleme während der Arbeitszeit laden.

Treibstoff kostenfrei – es ist auch beim zweiten Mal noch ungewohnt

Wer in Leipzig mit seinem Elektrowagen Strom lädt, der zahlt nicht. Die Stadt wirbt so für mehr Elektromobilität. Eine gute Aktion. Aber ungewohnt ist es doch schon. Zwei Apps begleiten mich beim Ladevorgang und der Auswertung: „TripTracker“ und „My Renault“.

MyRenault-App visualisiert Reichweite

Auf dem Handy kann ich jederzeit die Reichweite meines Zoe feststellen. Außerdem finde ich auch sofort den aktuellen Parkplatz. Zusätzlich bietet die App einen Routenplaner, der auf längeren Routen auch Ladesäulen und Ladezeiten mit einplant.

Pause in der Leipziger Tiefgarage meine Arbeitgebers

Wie viele Pendler-Autos ruht mein Wagen, wenn ich arbeite. In diesem Fall in der Tiefgarage meines Arbeitgebers. Das wäre die ideale Zeit, Strom zu laden. Auf dem Mitarbeiterparkplatz wären eine Ladesäulen interessant, denn künftig hat das System der bisherigen Tankstellen ausgedient.

Coole Geste: Begrüßungsseite für wartende Zoe-Käufer

Das ist toller Service: Da ich noch immer auf meinen Zoe warte, schickte mir Renault einen Begrüßungslink via E-Mail zu. Auf der Seite findet sich eine Mischung aus Präsentation, Anleitung und Videos. So kann ich meine Wartezeit überbrücken und geradezu spielerisch den neuen Wagen kennenlernen.

EnBW führt die „Blockiergebühr“ an den Ladesäulen ein

In einer E-Mail an seine Kunden schreibt der E-Mobilitätsanbieter EnBW: „Um zu vermeiden, dass die Ladesäulen als Dauerparkplätze genutzt werden, führen wir ab dem 2. November 2020 eine Blockiergebühr als zusätzliche Tarifkomponente ein.“ Ab 2. November 2020 werden damit ab der fünften Stunde Anschlusszeit zusätzlich 9,75 Cent für jede weitere Minute fällig. Pro Ladevorgang seien es allerdings maximal 11,70 Euro. Die Beträge sind mit der derzeit erniedrigten Mehrwertsteuer berechnet.

Ladesäulen für Brocken-Wanderer nur in Torfhaus und Ilsenburg

Wer auf Norddeutschlands höchsten Berg, den Brocken, will, hat als Fahrer eines Elektroautos schlechte Karten. Eigentlich gibt es nur zwei Ladesäule, die Platz für jeweils zwei Elektroautos bietet, nämlich in Torfhaus und Ilsenburg. In Torfhaus beginnt der Goetheweg, der allgemein als der bequemste Aufstieg zum Brocken gilt. In Ilsenburg beginnt einer der längsten Aufstiege, der aber sehr schön ist. Erst nach längerer Suche ergab sich eine Lösung. Mehr dazu im Nachtrag am Ende des Beitrages.