MDR bietet Mitarbeitern jetzt Ladesäulen

Auf diesem herbstlichen Parkplatz des MDR gibt es seit gestern sechs Lademöglichkeiten für die Autos der Mitarbeiter. Vorbildlich. So können die Fahrzeuge während der Arbeitszeit laden an einem Platz, wo das Auto sowieso steht.

Von Salzburg zurück nach Leipzig

Nun geht’s wieder zurück nach Hause. Natürlich mit Elektroenergie, dadurch besser für die Umwelt und mit weniger finanziellen Aufwand. Da ich in Salzburg nicht geladen hatte, hole ich das in der Mittagspause mitten im Chiemgau nach. Einziges Negativerlebnis mit meinem Zoe: Die Renault-App wird immer unzuverlässiger.

Während der Stadtbesichtigung lädt mein Zoe

Selbst in der kleinsten Stadt Österreichs, Rattenberg in Tirol, lässt es sich zwischen mittelalterlichen Gebäuden laden. Mein Zoe ist in Bildmitte (oberes Foto) leicht versteckt zu sehen.

Höflichkeit und Unsitten unter den Elektrofahrern

Nach inzwischen über 300 Tagen weiß ich: Ich fahre gern Elektroauto. Es ist das Gefühl, möglichst umweltfreundlich unterwegs zu sein, aber auch das wirklich spezielle Fahrgefühl. Und es ist auch die Freundlichkeit der Elektroautofahrer untereinander. Oft duzt man sich an den Ladesäulen einfach so und es wird auch absolut höflich miteinander umgegangen. Aber es gibt auch Ausnahmen.

Kommentar: Stromanbieter brauchen neue Ideen für Elektroautos

Deutschland setzt mehr und mehr auf Elektroautos als Ersatz für benzin- und dieselbetriebene Fahrzeuge. Damit soll der Klimawandel verlangsamt und bestenfalls gestoppt werden. Doch die Stromanbieter stöhnen: Es könnte abends, wenn alle Autos nach Feierabend gleichzeitig aufgeladen werden, zu Engpässen in der Stromversorgung kommen. Deshalb wollen sie Ladesäulen auch kurzfristig abschalten können. Dazu sprach ich einen Kommentar beim Nachrichtenradio MDR Aktuell, meinem Arbeitgeber.

Ladepause an der Autobahn

Am Thüringer Platz in Braunschweig brach der Ladevorgang leider ab, während ich meine Pizza aß. So habe ich leider etwas Zeit verloren. 25 Kilometer später funktioniert das Laden jetzt am Autobahnrasthof Zweidorfer Holz. Zeit für eine Pause im Freien.

Verwirrender Münzautomat für Parkschein und Ladesäule

Etwas verwirrt bin ich, als ich im wunderschönen Meißen am Parkplatz Altstadt vor dieser etwas ältlich wirkenden Ladesäule stehe. Sie ist sicherlich gut gemeint, aber nicht so ganz Corona geeignet. Ich soll Bargeld in den benachbarten Parkautomaten schmeißen. Aber ich habe kaum noch Bargeld bei mir und es funktioniert auch irgendwie nicht.

Am Arbeitsplatz laden spart viel Zeit

Laden am Arbeitsplatz in Halle: Der Nachbar, die Stadtwerke, haben zwei öffentliche Lademöglichkeiten. Vormittags zum Arbeitsbeginn konnte ich so meinen Zoe anschließen und ihn in der Mittagspause dann vollgeladen in die Tiefgarage umsetzen. So einfach ist Elektromobilität, wenn Ladesäulen am Arbeitsplatz vorhanden sind. In Leipzig, wo ich künftig arbeiten werde, ist man bei meinem Arbeitgeber leider noch nicht so weit. Doch wie ich hörte, soll das nun im Mai geschehen. Sehr praktisch.

Nach 141 Tagen musste ich erstmals für Ladestrom zahlen

Bislang war ich aufgrund der Pandemie mit meinem Zoe nur im Raum Halle / Leipzig unterwegs. Deshalb profitierte ich von der Leipziger Regelung, den Strom für Elektrofahrzeuge kostenfrei abzugeben, die allerdings offiziell Mitte März 2021 beendet wurde. Da man allerdings mit Ladekarten auswärtiger Unternehmen noch immer kostenfrei Strom in Leipzig bekommt, musste ich bislang nicht für meinen „Treibstoff“ nicht zahlen. Doch das sollte sich beim Ausflug in den Harz ändern.

Leipzig: Kostenfreies Laden für Elektroautos entfällt

Ab 16. März 2021 ist es in Leipzig nicht mehr möglich, Elektrofahrzeuge kostenfrei an den Ladesäulen der Stadt aufzuladen. Entsprechende Verträge mit Kunden wurden zum 15. März gekündigt. Der Name der Marke lautet künftig L-Strom.drive.